Zusammenarbeit zwischen Finanzabteilung und HR stärken

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Wie mit einheitlicher Personalplanung Geschäfts- und Talentziele besser erreicht werden

Gut funktionierende und erfolgreiche Unternehmen sind auf qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen, um auf einem hart umkämpften Markt ihr volles Potenzial zu entfalten. Talente gibt es genug – diese für sich zu gewinnen und zu halten ist jedoch schwer. Angesichts des Wachstumszwangs müssen Unternehmen verschiedene Variablen bedenken und einplanen, die eine effektive Personalbeschaffung beeinflussen (und teilweise auch erschweren).

In diesem sich ständig ändernden wirtschaftlichen Umfeld gewinnt die integrierte Unternehmensplanung (IBP) zunehmend an Bedeutung. Alle relevanten Daten aus dem Finanzbereich, Personalwesen (HR) und Vertrieb werden zentral auf einer Plattform zusammengeführt und ermöglichen so eine fundierte Planung. Workforce Management und Planung sind ein wesentlicher Bestandteil der integrierten Unternehmensplanung. Unternehmen können auf Basis historischer Datenbestände realistische Budgetpläne erstellen und dadurch erfolgsversprechende Teams anwerben, binden und weiterbilden. Mit der Pandemie haben sich nicht nur die Arbeitsmodelle grundlegend verändert – auch der Mitarbeiterlebenszyklus hat sich weiterentwickelt und ist digitaler und dynamischer als je zuvor.

Wichtige Stakeholder und Ziele

Auf den ersten Blick entsteht der Eindruck, dass einzig und allein Personalteams (zuständig für die Personalgewinnung) und die Finanzteams (zuständig für Personalentlohnung) für die Personalplanung zuständig sind. Das stimmt aber nicht ganz. Auch andere Stakeholder – Geschäfts- und Abteilungsleiter um genau zu sein – sind involviert. Ihre Ziele und Hindernisse wirken sich aus strategischer Sicht ebenfalls auf den Planungsprozess aus.

Und wie bekommt man es hin, dass alle Stakeholder an einem Strang ziehen?

Der erste Schritt besteht darin, alle Daten auf einer zentralen Plattform zusammenzuführen, auf die jeder zugreifen kann.

Wie Datenlücken dem Unternehmen schaden

Fehlende Daten treiben einen Keil zwischen Finanz- und Personalteams. Das wiederum verlangsamt den Anstellungsprozess oder verhindert diesen sogar – mit dem Ergebnis, dass dem Unternehmen wichtige Arbeitskräfte fehlen. Zusätzlich sind Unternehmen zur Beachtung des Datenschutzes und zur Wahrung der Vertraulichkeit verpflichtet, HR- und Finanzdaten getrennt voneinander zu speichern, was effiziente und effektive Einstellungsentscheidungen erheblich erschwert. Darüber hinaus können Vergütung, Training, Benefits und weitere Angebote von Region zu Region und zwischen den einzelnen Mitarbeitern stark variieren. Diese Zahlen müssen aus den Gesamtverkaufszahlen abgeleitet und automatisch berücksichtigt werden – ein zusätzlicher Aufwand für Finanzteams.

neue Mitarbeiterlebenszyklus und seine Auswirkungen

Die COVID-19-Pandemie hat sich nachhaltig auf den klassischen Mitarbeiterlebenszyklus ausgewirkt. Zudem hat sie zu einer neuen und wichtigen Zusammenarbeit zwischen der Finanz- und Personalabteilung geführt, die sich gemeinsam um die Finanzen und Mitarbeiter des Unternehmens kümmern.

  • Im Recruiting sind gleichzeitig mit dem Talentmangel neue Talentpools entstanden

  • Das Einstellungsverfahren findet mittlerweile meist virtuell statt

  • Im Bereich Learning and Development (L&D) liegt der Schwerpunkt heutzutage auf Upskilling und Reskilling

  • Neben L&D geht es auch um Weiterentwicklung und Leistung (Progression and Performance)

  • Um Mitarbeiter im Homeoffice in das Unternehmensgeschehen einzubinden, bedarf es flexible Ziele, kontinuierliches Coaching und die Beteiligung am Employer Brandig sowie Kommunikationstools

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better decisions group GmbH | Rahmenbedingungen Personalplanung

Rahmenbedingungen für eine einheitliche Personalplanung

Mithilfe einer Planungs- und Performance-Management-Plattform können Unternehmen einen ganzheitlichen Personalplan entwickeln, der die Anforderungen der vier wichtigsten Stakeholder (Geschäftsleitung, Abteilungsleiter sowie Personal- und Finanzabteilung) mit einbezieht.

Ausgestattet mit den Plänen der Fachabteilungen kann die Personalabteilung zielsicher mit der Personalplanung beginnen. Sie beginnen mit der Überprüfung und fügen dann die abteilungsspezifischen Beiträge dem Personalbudget hinzu, einschließlich der unternehmensweiten und abteilungsspezifischen Schulungen. In dieser Phase setzt die Personalabteilung ihr Fachwissen ein, um alle wichtigen finanziellen und personalwirtschaftlichen Aufgaben zu erfüllen.

Die Personalabteilung legt die Gehälter, variablen Vergütungen und Zusatzleistungen für jede Funktion anhand externer Branchendaten fest (wobei diese Werte je nach Region sowie Dienstalter, Ausbildung und andere Faktoren variieren). Als nächstes ermittelt die Personalabteilung die Kosten für den gesamten Mitarbeiterlebenszyklus, einschließlich der Kosten, die für Weiterbildung, Bindung oder bei Kündigung anfallen. Die Personalabteilung stellt den Finanzteams diese Information über eine gemeinsame Planungs- und Performance-Management-Plattform zur Verfügung.

Der langfristige Mehrwert strategischer Personalplanung

Durch eine einheitliche und strategische Personalplanung kann ein langfristiger Mehrwert geschaffen werden. Unternehmen werden mit Prozessen und Tools ausstattet, die ihnen einen wettbewerbsfähigen Vorteil in Bezug auf Talent, Wachstum, Innovation und die Fähigkeit, Kapital aufzubringen als auch einzusetzen, verschaffen. Die strategische Personalplanung beginnt mit der Bewertung des aktuellen Personalbestands.

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Und erfahren Sie mehr über eine einheitliche Personalplanung:

  • Der Einsatz einer zentralen und gemeinsam genutzten Planungslösung intensiviert die Zusammenarbeit und verbessert Feedbackschleifen zwischen Finanzabteilung und HR

  • Durch einen lückenlosen Planungsprozess werden Zeit und Ressourcen bei der Personalkostenplanung eingespart

  • Der Zusammenschluss isolierter Systeme und verstreuter Daten schafft eine Single Source of Truth für alle Stakeholder

  • Eine strenge Überwachung der Zugriffe auf sensible Daten schützt das Unternehmen und seine Mitarbeiter vor Datenmissbrauch

  • Das Personal wird aktiv in die ESG-Strategie eines Unternehmens einbezogen

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About Jedox

Jedox ist die weltweit anpassungsfähigste Plattform für Unternehmensplanung und Performance Management und ermöglicht es, Geschäftspläne zu erstellen, mit denen Unternehmen ihre bisherigen Ergebnisse und Erwartungen übertreffen. Mehr als 2.500 Unternehmen in 140 Ländern vertrauen auf Jedox, um beliebige Szenarien zu modellieren, Daten aus unterschiedlichsten Quellen zu integrieren und Planung unternehmensweit sowie systemübergreifend zu vereinfachen. Jedox schafft ein Umfeld, in dem Teams besser zusammenarbeiten, schneller auf Veränderungen reagieren, fundiertere Entscheidungen treffen und bislang unerkannte Chancen realisieren.