BI und CPM als Investition in die Infrastruktur

Opportunity Costs ausnutzen: BI und CPM als Investition in die Infrastruktur

In einer Flaute bewegt sich nichts. Da liegt es nahe, die Segel zu streichen und abzuwarten. Doch wer mit gestrichenen Segeln fährt, verpasst vielleicht den frischen Wind. Eine moderne Business Intelligence Lösung kann helfen, klar Schiff zu machen. Und bei der ersten Böe: Volle Fahrt.

Dunkle Wolken am Horizont

Kommt ein neuer Lockdown, kommt er nicht – kommt er vielleicht anders als im Frühling? Nur eines ist sicher: Deutschlands Gesamtwirtschaft wird schrumpfen. Das Deutsche Institut für Wirtschafts-forschung (DIW) prognostiziert für das Jahr 2020 einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um circa 6%. Doch dieser Wert unterliegt den Schwankungen des Infektionsgeschehens – noch im Sommer war ein Rückgang von 9,4% errechnet worden. Das wäre die größte Rezession in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die wirtschaftliche Dynamik nimmt ab, und ohne frischen Wind wird manch einer kentern.

Aber die Geschichte zeigt: Wer klug handelt, meistert die Krise.

Aus Krisen lernen: Den richtigen Kurs wählen.

Ein Artikel des Harvard Business Review (HBR) von Fachautor Walter Frick stellt mehrere Studien vor, die Krisengewinner genauer unter die Lupe genommen haben. So ergibt sich ein Bild von der großen Depression bis zur Finanzkrise 2008. Die Erkenntnis: Erfolgreiche Krisenstrategien richten das Augenmerk auf vier Problemfelder: Verschuldungsgrad, Personalmanagement, Entscheidungsfindung und, neu hinzugekommen, Digitalisierung.

Downturn: Wer sich durchschlägt – kann nicht durchstarten

Dass ein niedriger Verschuldungsgrad vor Verlusten schützt, ist keine Überraschung. Wer Geld hat, geht in Krisenzeiten shoppen. Allerdings beschreibt Walter Frick auch: Schulden können nicht immer abgebaut werden – insbesondere, wenn die Krise schon begonnen hat. Es fehlt an Flexibilität. Im Personalbereich ist die Lage ähnlich. Eines überrascht dennoch: Unternehmen, die in Krisenzeiten entlassen, verringern ihre Chancen erheblich. Denn in der Krise geht es nicht nur ums Überleben – es geht auch um den Tag danach, und dann ist gutes Personal unerlässlich. Bewährt haben sich hingegen Kurzarbeit und Vorbereitungsmethoden. Eigentlich nachvollziehbar: Personal, das ansonsten unterbeschäftigt bliebe, kann mit Weiterbildungen und Training für neue Aufgaben vorbereitet werden.

Opportunity Costs: Die Chance in der Krise

Opportunity Costs beschreiben im Kern entgangenen Gewinn, also Verzichtkosten, die bei der Entscheidung zwischen verschiedenen Möglichkeiten entstehen. Besonders hoch sind Opportunity Costs deshalb in guten Zeiten. Wenn ein Unternehmen jeden Mitarbeiter pausenlos mit lukrativen Aufträgen beschäftigt hält, bringt der Ausbau der internen Infrastruktur hohe Verzichtkosten mit sich. Ganz anders in einer Krise. Wenn Teile des Personals unausgelastet sind, sinken die Opportunity Costs für ihre Tätigkeit beim Aufbau interner Strukturen. Sie können an Trainings teilnehmen und mit ihrem Know-how eine moderne Business Intelligence Lösung umsetzen.

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Business Intelligence: Digitalisierung der nächsten Stufe

Den größten Einfluss haben Unternehmen heute auf die Bereiche Entscheidungsfindung und Digitalisierung: Wie gut, dass beides zusammenhängt. Eine Datenbankführung mit Data Sheets, üblicherweise in Excel, bietet eine Grundlage für die Entscheidungsfindung. Aber: die Grenzen sind bald erreicht. Denn die Herausforderung ist nicht nur, die richtige Entscheidung zu treffen – sie muss auch schnell getroffen werden. Und das Zeitfenster für Entscheidungen verringert sich stetig. Wie Walter Frick festhält: Gerade in Rezessionen muss Change Management unter hohem Druck funktionieren.

Moderne Business Intelligence (BI) Software setzt genau hier an. Das Ziel: Manuelle Eingabe minimieren, automatische Datenabfrage einrichten, Entscheidungsbasis untermauern. Im Ergebnis erhält die Unternehmensleitung zu jeder Zeit eine höhere Transparenz über Prozesse und Wertschöpfung und kann auf dieser Grundlage besser entscheiden.

Eine BI-Lösung kann außerdem agil entwickelt werden. Dabei werden Teillösungen der Applikation noch vor Fertigstellung des Gesamtprojekts freigegeben und können schon operativ genutzt werden, während der Rest der Anwendung noch entwickelt wird. Somit verbessern sich die Datenqualität und die Transparenz stetig und die Applikation kann die Entscheidungsfindung auf Management-Ebene mit detaillierten Geschäftsdaten untermauern.

Eine maßgeschneiderte BI-Lösung erkennt Unwägbarkeiten und weist den richtigen Kurs, auch bei rauer See.

Die better decisions group implementiert hochmoderne BI-Lösungen für internationale Kunden.
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